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24.03.26

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Steinplatten verlegen: Tipps zu Untergrund und Verlegung von Naturstein und Feinsteinzeug

Sie wünschen sich eine neue Terrasse für Ihren Garten? Wir verraten Ihnen, worauf Sie bei der Verlegung von Steinplatten aus Naturstein und Feinsteinzeug achten sollten und welche Verlegeart die passende für Ihr Projekt ist.

Was müssen Sie beim Verlegen einer neuen Terrasse beachten?

Wer eine neue Terrasse im Garten plant, steht vor zentralen Entscheidungen: Soll eine bestehende Fläche erneuert oder eine ganz neue angelegt werden? Bevorzugen Sie die ursprüngliche Ästhetik von Naturstein oder die moderne, kostengünstigere Variante aus Feinsteinzeug?

Und zu guter Letzt: Möchten Sie die Steinplatten auf losem Untergrund verlegen, fest im Mörtelbett oder lieber auf Stelzlagern? Wir erklären Ihnen die Unterschiede, Vorteile und Nachteile der gängigen Methoden.

Natursteinplatten und Feinsteinzeugplatten für die Terrasse

Die Materialwahl ist oft eine Frage des persönlichen Geschmacks und des Budgets:

  • Natursteinplatten: Diese punkten mit charismatischer Struktur und extremer Langlebigkeit. Sie sind in der Regel preisintensiver, aber zeitlos wertvoll.
  • Feinsteinzeugplatten: Die keramischen Platten sind meist dünner, leichter und pflegeleichter. Dank moderner Dekore sind sie optisch kaum noch von echtem Stein zu unterscheiden.

Wichtig: Für die Wahl der Verlegeart spielt das Material meist eine untergeordnete Rolle – sofern die Platten maßhaltig gesägt sind und die nötige Mindeststärke aufweisen.

Welche verschiedenen Verlegearten gibt es?

Es gibt drei bewährte Methoden, um Terrassenplatten fachgerecht zu installieren:

  • Gebundene Verlegung (fest): Die Platten werden mit Klebemörtel fest mit dem Untergrund verbunden. Auch die Fugen werden fest vermörtelt.
  • Lose Verlegung (ungebunden): Die Platten liegen in einem Splittbett, die Fugen werden mit feinem Splitt aufgefüllt. Hinweis: Nicht für 2 cm dünnes Feinsteinzeug bei hoher Belastung empfohlen.
  • Verlegung auf Stelzlagern: Die Platten liegen auf höhenverstellbaren Kunststoff-Lagern. Die Fugen bleiben offen, was den Wasserabfluss erleichtert.

Gebunden, lose oder auf Stelzlagern: Was ist die beste Technik?

Jede Methode hat ihre Daseinsberechtigung:

Die Verlegung auf Stelzlagern ist ideal, wenn Sie Platten direkt auf eine alte Terrasse legen möchten. Sie erfordert jedoch bruchsicheres Material und wird oft wegen des hohlen Trittschalls kritisiert.

Die gebundene Verlegung ist die stabilste und tragfähigste Variante, aber auch die aufwendigste. Ein Nachteil: Beschädigte Platten lassen sich nur schwer einzeln austauschen.

Die lose Verlegung im Splittbett ist schnell, kostengünstig und auch für Heimwerker gut machbar. Platten können jederzeit flexibel entnommen werden. Der Nachteil hier: In den offenen Fugen kann sich mit der Zeit Unkraut bilden.

Fazit: Die richtige Wahl für Ihre Steinplatten

Ob Naturstein oder Feinsteinzeug – die Wahl der Verlegeart hängt von Ihrem Budget, dem Zeitaufwand und der gewünschten Traglast ab. Wenn diese Punkte geklärt sind, steht Ihrer neuen Wohlfühloase im Garten nichts mehr im Weg.